[Tustep-Liste] Hallo und Paragraphenzeichen

Michael Trauth trauth at uni-trier.de
Wed Apr 29 17:23:20 CEST 2009


Lieber Martin,

von Herrn Seck kam ja schon Antwort auf Deine Frage:
Einfach eine Stringgruppe einrichten:
a) im Editor mit: <1s = /#.!/
        oder mit: <pz = /#.!/
b) in den parametergesteuerten Programmen
   mit:      <1s       /#.!/
   oder mit: <pz       /#.!/
c) in Tuscript mit BUILD S_TABLE <pz ...
und dann in den betr. Anweisungen darauf zurückverweisen.

Deine Frage zielte aber auch auf den Hintergrund. TUSTEP
läuft ja auf sehr verschiedenen sehr heterogenen Plattformen,
die in ihren Zeichenvorräten nur wenige Zeichen gemeinsam
(auf denselben Adressen ansprechbar) haben: Im wesentlichen
handelt es sich dabei nur um den sog. 7-Bit-Zeichenvorrat,
also um die Klein- und Großbuchstaben des lateinischen
Alphabets, die arabischen Ziffern und um einige wenige
Sonderzeichen wie ()[] .,;:-"!?=#%&$/'{}<>|*+
Da nur *diese* Zeichen auf *allen* Plattformen gemeinsam
vorkommen, lassen sich auch nur diese mit einer 1-Zeichen-
Adressierung ansprechen (weil nur diese auf allen Platt-
formen eindeutig ist). Alle anderen Zeichen müssen in
einer Stringkodierung repräsentiert werden - und dazu
gehört halt leider auch das Paragraphenzeichen, übrigens
genauso wie jeder Akzentbuchstabe (é = %/e), Sub- und
Superskripte usw.

> Wenn in einer Suchzeichenfolge ein Paragraphenzeichen
> vorkommt, dann wird es bei mir offensichtlich als drei
> Elemente #.! interpretiert, insbesondere muss ich bei
> Verweisen in Ersatzzeichenfolgen entsprechend Elemente
> zählen. Kann man dies durch veränderte Einstellungen
> vermeiden?

Erst jetzt fällt mir noch ein weiteres auf: Könnte es
sein, daß Dein Problem darin besteht, daß in der Quell-
zeichenfolge das Paragraphenzeichen als *ein* Zeichen
zu *sehen* ist, daß man also beim Abzählen für den
Rückverweis in den Zielzeichenfolgen nicht sieht, daß
damit eigentlich *drei* Zeichen zu zählen sind? Wenn
ich mit dieser Vermutung recht habe, gibt es dafür
eine simple Abhilfe: So praktisch es in einer
*Text*datei ist, alle Sonderzeichen als *Zeichen*
zu sehen, so praktisch ist es umgekehrt in einer
*Programm*datei, Sonderzeichen als *Kodierungen*
zu sehen - aus Gründen, wie Du sie skizziert hast.
Und das geht mit der Anweisung 'm,+p-': Damit wird
der Editormodus auf 'IBMPC' umgeschaltet, d.h.
mehrzeichenkodierte Sonderzeichen werden als
Kodierungen dargestellt. Ich verfahre übrigens *nur*
so, und damit ich das nicht immer manuell einstellen
muß, kann man es mit Editorfunktionen auch automati-
sieren. In meinen Editordefinitionen steht deshalb
(unter anderem) folgendes:

y,FN_#=|.p|.m|
y,FN_1=ENCODE_OFF,shw_cur
y,FN_2=ENCODE_OFF,shw_cur

Damit wird für alle Dateien, welche die Extension
'.p' oder '.m' haben (meine Skripte haben alle eine
dieser Extensionen), die Interpretation der Sonder-
zeichenkodierungen ausgeschaltet.


Wäre das auch für Dich ein praktikabler Weg?


Viele Grüße reihum von

Michael Trauth


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