[Tustep-Liste] Übergesetzte Zeichen anpassen

Oliver. C. Gasperlin gasperlin at gasperlin.de
Wed Oct 4 19:50:04 CEST 2006


Lieber Herr Derkits,

bringe ich etwas durcheinander oder meinen Sie mit "Unicode-Fonts" nach 
Unicode-Spezifikation codierte Open-Type-Schriften?
Diese enthalten natürlich im Prinzip wesentlich mehr Möglichkeiten, doch 
wie Herr Trauth schon gerade (und viel besser) ausgeführt hat, sind 
diese Möglichkeiten meist gar nicht realisiert. Im Fall der letzten von  
mir gekauften Schrift gab es keinen Unterschied im realisierten 
Zeichenumfang zwischen Type1- und Unicode-Version. Das Hinzufügen 
irgendwelcher Zeichen mit Hilfe eines Font-Editors habe ich noch nicht 
gemacht, doch vermute ich, dass für eine typografisch einwandfreie 
Ausführung schon etwas schriftschneiderisches Wissen dazu gehört. Ich 
habe mir zuletzt ein fehlendes Zeichen vom Schrift-Hersteller selbst 
entwickeln lassen und sogar dort hat es zwei Anläufe gebraucht, bis 
alles so aussah, wie ich es wollte.

Ich schließe mich der Frage von Herrn Trauth an, ob und wo man die 
erwähnten professionellen und umfangreichen Schriften beziehen kann.

Mit den besten Grüßen aus München
Oliver Gasperlin
 


Hans Derkits schrieb:
> Diskussionsforum Tustep-Liste
> Weitere Informationen: www.itug.de
> ------------------------------------------------------------
>
>
> 	Lieber Herr Gasperlin,
> 	Liebe Teilnehmer,
>
> bleibt noch der - inzwischen auch schon betagte - Hinweis, dass 
> die meisten der gewöhnlich mit '%' kombinierten Zeichen in 
> Unicode-Fonts fertig vorhanden sind. Doch kann das Satzprogramm 
> mit Unicode-Fonts nicht umgehen, und die einst wirklich 
> fortschrittliche, inzwischen eher mühsame Lösung der 
> Zeichenkombination selbst erscheint nun als Bastelei.
>
> Ein Ausweg in vielen Fällen ist der Export nach XML und - mit 
> Hilfe eines Stylesheets - PDF-Konvertierung oder Satz in einem 
> externen Satzprogramm. Auch diese Lösung ist automatisierbar.
>
> Ausgenommen ist aber sehr komplizierter Satz, und im Bereich der 
> Sonderzeichen solche die nicht im Unicode vorkommen. Diese kann 
> man aber, wenn es nicht zu viele sind, gut mit einem Font-Editor 
> selbst der Schrift hinzufügen, hier durch - maßstabgerechte - 
> Kombination aus entsprechenden Zeichenteilen.
>
> Ich habe mich oft gefragt, warum ein Satzprogramm, das einmal 
> angetreten ist mit dem Anspruch, fast alle Sonderzeichenprobleme 
> zu lösen, Unicode-Fonts einfach ignoriert, obwohl sie in diesem 
> Bereich fast der Stein der Weisen sind...
>
> Aber vielleicht gibt es auch dazu noch eine Antwort.
>
> Mit herzlichem Gruß an alle
>
> Hans Derkits
>
> Am Mittwoch, 4. Oktober 2006 12:08 schrieb Oliver. C. Gasperlin:
>   
>> Diskussionsforum Tustep-Liste
>> Weitere Informationen: www.itug.de
>> ------------------------------------------------------------
>> Die Bastler-Lösung ist wirklich eine solche und kann eine
>> differenzierte  Einstellmöglichkeit per Parameter kaum
>> ersetzen. Zudem hat man bei  übergesetzten Buchstaben noch das
>> Problem, in der Bastler-Lösung  zusätzlich die Schriftgröße
>> selbst anpassen zu müssen - alles in allem etwas unelegant.
>> Bleibt also der Wunsch nach einer Standard-Lösung, z. B.
>> Regulationsmöglichkeit der Höhe in
>> Viertel-/Halb-Punkt-Schritten.   
>>     

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