[Tustep-Liste] Tustep Satz/Formatiere

Annette Gerstenberg annette.gerstenberg at rub.de
Wed Feb 22 11:58:05 CET 2006


Liebe Liste,

da ich mich nach knapp 1 1/2 Jahren Tustep sicher nicht als Expertin, wohl aber als Nutzerin bezeichne, möchte ich mich in dieser Eigenschaft kurz zur hier diskutierten Problematik äußern:

Texte mit Fußnoten aus meinem Tustep-Projekt in optisch proportionierte Texte zu verwandeln, finde ich unproblematisch. Eine sehr gute Möglichkeit ist für mich z.B. der genannte Umweg über html, indem ich im #kopiere eine css-Verknüpfung in die Datei einfüge; in diesem Stylesheet kann ich alle Absätze und Schriftgrößen frei wählen, die Fußnoten lassen sich verlinken. Bei kürzeren Texten ist ggf. ein bisschen nachträgliche Handarbeit in Word erträglich, und durch ein Wordmakro lässt sich diese Kosmetik noch vereinfachen.
Andere Textformen, z.B. Frequenzlisten, Konkordanzen usw. finde ich in der Courierschrift ansehnlich und gut lesbar bzw. einfach in eine *.txt-Datei umzuwandeln. Andere Analyseprogramme arbeiten ja auch mit Nurtext-Dateien.

Im #satz würde ich mich natürlich lieber mit einer - wo es nötig sein sollte - aktualisierten (mit nutzerfreundlichen Voreinstellungen versehenen) Version befassen und plädiere darum dafür, die verfügbaren Energien auf das Satzprogramm zu verwenden.

Proportionalschriften in #formatiere brauche ich nicht.

Einen schönen Gruß
Annette Gerstenberg



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Dr. Annette Gerstenberg
Wiss. Assistentin
Romanisches Seminar
Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum
 
Tel. +49 (0) 234-32-22523
Fax +49 (0) 234-32-14226
 
http://www.ruhr-uni-bochum.de/romsem/personal/ag/

  -----Ursprüngliche Nachricht----- 
  Von: Giorgio Giacomazzi 
  An: tustep-liste at itug.de 
  Gesendet: Mittwoch, 22. Februar 2006 10:21
  Betreff: Re: [Tustep-Liste] Tustep Satz/Formatiere


  Diskussionsforum Tustep-Liste
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  Liebe Liste,

  die formatiere-Diskussion leidet vom Anfang an darunter, dass die 
  Experten sagen, was tustep-Nutzer brauchen (formatiere), nicht aber, was 
  sie selbst brauchen (wohl satz). Die Experten möchten dem Programmautor 
  nicht undankbar erscheinen. In Wirklichkeit weiß aber der Programmautor, 
  was Sache ist, er ist seinen Bewunderern ein Schritt voraus. Was würden 
  Sie aber als Bäcker backen, wenn Kunden nur sagen, welche Brötchen ihre 
  Nachbarn, gar künftige Nachbarn, brauchen, nicht aber klar, was sie 
  selbst wollen?

  Die Begründung des formatiere ist keineswegs stringent. Batchbasierte 
  Datenverarbeitung können Studenten zur Genüge auch mit den anderen 
  TUSTEP-Programmen lernen, mit der Makrosprache zeitgemäßer als mit 
  #kopiere. Und die pädagogisch wichtigen Produkte bekommen sie auch bei 
  der Herstellung von HTML-Seiten mit TUSTEP hin, proportionale Schriften 
  inbegriffen. Ich bin sicher, solche Ergebnisse werden Studenten mehr zu 
  TUSTEP motivieren als das "Nachvollziehen" von satz-Fehlern.

  Der Sinn von TUSTEP heute kann nicht sein, Leistungen zu duplizieren, 
  die es schon gibt; deshalb hinkt die Schwarz-Weiß-Malerei mit Word 
  jedesmal. Der Sinn von TUSTEP kann nur sein, Anforderungen zu 
  befriedigen, die sonst nicht oder nur schwer erfüllbar sind. Ein 
  Beispiel liefert uns gerade Herr Schälkle mit der tags-Neuerung beim 
  #VERGLEICHE; das interessiert die Welt, oder würde, wenn sie davon 
  erführe. Wenn die Experten sich nicht auf den eigentlichen Sinn von 
  TUSTEP zurückbesinnen und eine klare Front bilden, wird der Bäcker, 
  fürchte ich, nicht backen.

  Mit besten Grüßen,
  G.Giacomazzi

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