Re: [Tustep-Liste] Übergesetzte(s) Zeichen

Wolfram Brunschön brunschoen at bbaw.de
Wed Sep 22 19:06:18 CEST 2004


Lieber Herr Trauth,

"Wenn es sich verhielte, wie Sie schreiben, naehme mich
das wunder, denn es widerspricht meinen Erfahrungen
mit dem Satzprogramm *und* dem, was im Handbuch (und
in der Onlinehilfe) unter &!dnn steht."

Für den Text wird der Ausgleich korrekt vollzogen, aber wenn die Anweisung 
&!Dnn in einer Apparatzeile steht, wird ab der Folgezeile der Apparattext 
nur nach unten verschoben, z.T. über den unteren Seitenrand hinaus. Hmmmmm?

Was die Ästhetik betrifft, so werde ich Ihren Vorschlag, sowohl den unteren 
als auch den übergesetzten Text in z.B. 5P zu drucken, gerne ausprobieren 
und bei uns zur Diskussion stellen. So ein Zwischenschlag wirkt ja, 
insbesondere wenn mehrere Apparatzeilen auf einer Seite davon befallen 
sind, wie ein Schlag ins Gesicht ;-))

Liebe Grüße

Wolfram Brunschön.



At 16:46 22.09.2004 +0200, you wrote:
>Diskussionsforum Tustep-Liste
>Weitere Informationen: www.itug.de
>------------------------------------------------------------
>
>
>Lieber Herr Brunschoen,
>
> > @ all:
> > Allerdings überschreibt der hochgestellte Text die
> > darüberliegende Zeile, so daß ich jetzt manuell in
> > der über dem hochgestellten Text befindlichen Appa-
> > ratzeile mit &!Dnn für die folgende Zeile einen zu-
> > sätzlichen Durchschuß definiere und im Text mit
> > $$/nnn$${ die Spaltenhöhe um eben diesen Betrag
> > verringere, damit die Satzspiegelhöhe nicht um den
> > Durchschuß vergrößert wird. Werden pro Seite mehrere
> > &!Dnn-Anweisungen gegeben, muß die Summe von nn in
> > der Anweisung $$/nnn$${ eingetragen werden, da of-
> > fensichtlich bei mehreren $$/nnn$${-Anweisungen pro
> > Seite nur eine (oder das größte nnn) berücksichtigt
> > wird.
>
>Wenn es sich verhielte, wie Sie schreiben, naehme mich
>das wunder, denn es widerspricht meinen Erfahrungen
>mit dem Satzprogramm *und* dem, was im Handbuch (und
>in der Onlinehilfe) unter &!dnn steht. Ich habe &!d__
>schon haeufig benutzt, auch mehrfach auf der Seite,
>und dabei *nie* fuer irgendeinen Ausgleich auf der
>Seite sorgen muessen. Wenn's anders waere, sollten
>Sie den Programmautor mit einer entsprechenden Nach-
>richt und Testdaten fuer den Nachvollzug versorgen.
>
>Davon abgesehen: Wenn mitten im Editions-, Lese- und
>Apparattext einzelne Zeilen durch einen zusaetzlichen
>Zwischenschlag vom restlichen Text abgesetzt werden,
>sieht das einfach greulich (und leider auch dilettan-
>tisch) aus. In aelteren (Bleisatz-)Ausgaben hat man
>das manchmal gemacht, weil man keine kleinere Schrift
>zur Verfuegung hatte.  Deshalb meine Frage: *Muss* das
>denn sein? Ein technischer Nicht-Lesetext wie z.B. eine
>Formel oder ein Bruch etc. leiden in einer gut geschnit-
>tenen Schrift nur wenig an ihrer Lesbarkeit, wenn man
>sie etwa auf 5 P. Groesse verringert. Haben Sie das
>schon ausprobiert, oder dulden Ihre Editionsrichtli-
>nien eine solche Massnahme nicht?
>
>Viele Gruesse reihum von
>
>Michael Trauth
>
>
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>Dr. Michael Trauth                  e-mail: trauth at uni-trier.de
>Rechenzentrum                       office: Tel. 0651-201-3413
>der Universitaet                            Fax  0651-201-3921
>Universitaetsring                secretary: Tel. 0651-201-3417
>D-54286 Trier
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>Tustep-Liste at itug.de
>https://lists.uni-wuerzburg.de/mailman/listinfo/tustep-liste


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