[Tustep-Liste] Beginn des Fußnotentexts

Paul Sappler paul.sappler at uni-tuebingen.de
Mon Nov 18 17:07:33 CET 2002


Sehr geehrter Herr Völker,

bei der Forderung der Niemeyer-Herstellung, Fußnotentext nie erst auf
der Folgeseite beginnen zu lassen, dürfte es sich doch um ein
Mißverständnis handeln. Es gibt sicher Fälle, in denen diese Forderung
nur unter zu großen Opfern durchzusetzen ist; man wird sich dann
offenhalten, wo man die Kompromißlinie gegenüber anderen Unschönheiten
verlaufen läßt (dabei aber die ausklappbaren Seiten vermeiden, die
Herr Ott anführt; bitte nicht ins Satzprogramm einbauen!).
   Daß man aber die angesprochenen Fälle vermeidet, so gut es geht,
ist schon sinnvoll. Die Bearbeitung des Seitenfalls (mit Ziehen und
Stoßen, dies alles jedoch nur bis an gewisse Grenzen) ist nicht so
schlimm. Es ist ja auch arbeitstechnisch ("psychologisch") hilfreich,
die Bearbeitung des Wortlauts und des Zeilenfalls irgendwann im
wesentlichen abzuschließen, dann den Seitenfall zu fixieren und nur
noch Seitenanfangsmarken umzusetzen (gegebenenfalls mit Hilfe von
Makros).
   Was aber beim Satzprogramm manchmal nützlich und wünschenswert
wäre: man sollte die Verteilung der Fußnotenzeilen auf zwei Seiten
besser steuern können. Manchmal würde man eine Zeile noch gern auf die
Vorgängerseite quetschen oder auch auf dieser mehr Luft lassen, um
Folgeprobleme zu vermeiden. Diese Anregung ist noch erwünschter,
seitdem man die Fußnoten zweispaltig setzen kann; der Spaltenwechsel
in den Fußnoten sollte etwas stärker steuerbar sein.

Freundliche Grüße ringsum
Paul Sappler




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